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Die Nacht der Anatomie

Am Donnerstag, dem 27.11., war im Helios Vogtlandklinikum in Plauen die Nacht der Anatomie. Es war eine faszinierende Veranstaltung, bei der Besucher die Gelegenheit hatten, die menschliche Anatomie auf eine ganz neue Weise zu entdecken und zu erleben. Es gab sowohl interessante Vorträge als auch spannende Stationen zum Mitmachen. Eine der Stationen war zum Thema Knochen und Co. Man konnte dort mehr über Gelenkprothesen und Knochenverletzungen aller Arten lernen, aber es gab auch die Möglichkeit, sich mit einer speziellen Ausrüstung 50 Jahre älter zu fühlen und selbst in die Rolle eines Rentners zu schlüpfen. Auch wir selbst fanden, dass es eine erlebnisreiche und witzige Erfahrung war. Nun können auch wir die Probleme unserer Großeltern besser nachvollziehen.

Bei der Station Herz und Lunge konnte man unter anderem echte Organe, wie z.B. das Herz eines Schweins, selbst anfassen und sich den Aufbau von innen anschauen. Auch die Funktion einer Lunge war anschaulich mit einem echten Organ dargestellt, genauso wie eine Leber. Vor Ort waren bei allen Stationen Fachkräfte, die live Organe präpariert haben. Das war eine unserer Lieblingsstationen.

Chips, Pommes und ungesunde Fette, wie auch Zucker – all das ist nicht gut für unsere Nieren. Auch zu denen gab es eine interessante Station mit Wissenstests und Fachleuten, die uns mehr über unser Entgiftungsorgan beibringen konnten. Dort gab es echte Organe, deren Gewebe wir uns sogar unter einem Mikroskop anschauen konnten.

Eine weitere lehrreiche und interessante Station war die über Geburten und Schwangerschaft. Hier gab es besonders viele Angebote zum Selbstmachen. Wir hatten die Möglichkeit, das Gewicht eines Neugeborenen zu schätzen und selbst eine vereinfachte Geburt durchzuführen. Man konnte eine reale Babypuppe halten und sich die Phasen einer Geburt ansehen, welche dort veranschaulicht wurden. Ausgelegt waren auch Werkzeuge der Geburtshilfe. Vor Ort war eine Hebamme, welche uns viel über Geburten und auch die Werkzeuge und deren Funktionsweise erklären konnte.

Die letze und unserer Meinung nach beste Station war die Obduktion einer Maus. Hier hatten wir selbst die Möglichkeit, mit professioneller Hilfe den Körper einer Maus zu obduzieren. Hier konnten wir in unserem eigenen Tempo das Innenleben einer Maus erkunden und erforschen. Wir konnten wunderbar die einzelnen Organe sehen und ausnehmen. Für uns war es definitiv eine neue Erfahrung, auch was den leicht eigenartigen Geruch angeht.

Für uns war es ein wunderbarer Abend, an dem wir viel lernen konnten und mehr über unser Interessengebiet herausgefunden haben. Wir wurden freundlich begrüßt und an jeder Station von den netten Fachleuten willkommen geheißen, welche uns gut durch den Abend geleitet haben. Außerdem gab es den ganzen Abend über alkoholfreien Glühwein und Weihnachtskekse, welche wir selbst verzieren konnten. Unserer Meinung nach war es ein überaus erfolgreiches Event, welches wir bei Gelegenheit wieder besuchen und weiterempfehlen würden.

Von Katerina Ignatova und Bente Solarek (9b)