














Skitag 1:
Wir haben uns mit den Skiern getroffen und erst einmal etwas über die Skier und unseren Plan für die nächsten Tage gesprochen. Dann warteten wir auf den Ski-Bus, der uns zur Loipe bringen sollte.
Als wir dort ankamen, haben wir geübt, wie man die Schuhe an die Skier schnallt und diese dann wieder löst. Als alle die Skier angeschnallt hatten, haben wir mit ein paar Technik- Übungen angefangen wie z. B. mit nur einem Schuh oder nur einem Stock zu fahren. Nach einer Trinkpause sind wir auf eine längere Loipe gefahren. Auf der Strecke gab es auch einige Schwierigkeiten wie zum Beispiel kleine Berge, die man rauf- und wieder runterfahren musste. Doch mit der Anleitung unseres Skilehrers, Lasse Kirschner aus Leipzig, haben alle allmählich diese Hindernisse gemeistert. Wir lernten außerdem, wie wir in der Spur bremsen und diese verlassen können, falls eine Person vor uns stürzt oder uns ein anderer Mensch entgegenkommt. Am Ende sind wir zur Bushaltestelle zurückgefahren und haben auf den Bus zur Jugendherberge gewartet.
Skitag 2:
Wieder sind wir mit dem Bus zu der Loipe gefahren, auf der wir am vorherigen Tag schon
waren. Wir starteten mit einem Spiel zur Erwärmung und haben danach noch ein paar Technik-Übungen wiederholt. Außerdem haben wir mit einem Partner geübt, wie man sich gegenseitig zieht. Noch bevor alle ihre Übungen absolviert hatten, löste sich bei einem Schüler die Sohle vom Langlaufschuh, sodass er keine Verbindung mehr zum Ski herstellen konnte. Im Skistadion war leider keine Hilfe aufzuspüren: niemand hatte einen Ersatzschuh; und da wir ohne Auto dort waren, konnte auch niemand schnell zur Ausleihe fahren. Was tun??? Nach einigem Hin und Her hatte Lasse die rettende Idee: Er nahm den kaputten Schuh in Größe 41 und gab unserem Mitschüler seinen intakten Schuh in Größe 45! Den ganzen Tag tänzelte Lasse auf einem Ski durchs Gebiet, machte aber dennoch alle Übungen vor. Hingefallen ist er nicht. Ein wahrer Ski-Virtuose!
Am Nachmittag fuhren wir zurück zur Bushaltestelle. An diesem Tag haben wir wieder viel gelernt und konnten uns sehr verbessern, aber natürlich war es für alle auch sehr anstrengend.
Skitag 3:
Mit dem 10:06 Uhr-Bus ging es wieder zum Loipeneinstieg. Dort angekommen sind wir noch einmal alles durchgegangen, was wir bisher gelernt hatten. Danach sind wir nochmal die Strecke der vorherigen Tage gefahren, bis wir an dem kleinen Berg ankamen, an dem wir sonst immer das Bremsen geübt hatten. Diesmal fuhren wir allerdings weiter. Da dieser Weg ein Rundkurs war, kamen wir nach einer Weile wieder zu dem Berg zurück. Auf diesem Weg lag auch der längste und steilste Abhang, den wir in den Tagen im Skilager gefahren sind. Dennoch hat jeder diesen Abhang gemeistert. Danach sind wir diese Runde ein zweites Mal gefahren, wobei sich viele schon getraut haben, den Berg mit etwas mehr Geschwindigkeit hinunter zu fahren. Später fuhren wir, nach einer kurzen Pause, wieder zum Skistadion. Wer wollte, konnte noch ein, zwei Runden drehen. Die meisten setzten sich aber zur Entspannung in die Sonne.
Es waren erlebnisreiche Tage bei strahlendem Sonnenschein und viel individuellem Fortschritt!
Text: Luise Rieger, Klasse 7a,
und Frau Schmidt
Bilder: Lasse Kirschner
