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Sporttage der Klassenstufen 5 bis 11 – ein Wechselbad des Wetters und der Bedenken

Ein Wechselbad des Wetters erlebten wir in den letzten Wochen unseres Schuljahres. Waren es in der einen Woche noch sehr warme Temperaturen, so war es dem einen oder anderen eine Woche später schon wieder zu kalt.

So mussten wir anhand einiger Elternreaktionen vor dem Sporttag der 6. und 7. Klassen am 26.06. erkennen, dass das Schwimmbad heutzutage nicht mehr für alle Kinder eine tolle Abwechslung an warmen Tagen darstellt. Auf mehrfachen Elternwunsch verkürzten wir selbst den freudbetonten Sporttag in den Wunschdisziplinen und schickten die Kinder nach dem Sport bei durchaus erträglichen Bedingungen um 11 Uhr nach Hause.

Die Ermittlung der sportlichsten Klasse 5 am 30.06.26 verlegten wir dann in die Halle. Auch hier gab es viele besorgte Nachfragen aufgrund der düsteren Wetterlage. Nach 30 Minuten Regen blieb es jedoch trocken, und das Schwimmbad wäre sicher für manche eine willkommene Abkühlung gewesen. Mit den Jahrgängen 9 und 10 entschieden wir uns – entgegen vieler Wetterprognosen und Bedenken – zur Durchführung der Wunschsportarten im Schwimmbad und in der Halle. Nach sintflutartigen Regenfällen im Vorfeld blieben wir dann am folgenden Mittwoch mit den 10. Klassen und der Klasse 8b in der Halle und spielten, entgegen der Ankündigung, keinen Beachvolleyball in Adorf.

Dieses tolle Erlebnis hatten dann die 11er am Donnerstag bei zeitweise wieder sehr hohen Temperaturen auf der Beachanlage des ESV Lok Adorf. Bei diesen freudbetonten Wettkämpfen gibt es sicherlich – entgegen so mancher sportpolitischer Richtlinie – immer noch Gewinner und Verlierer. Dennoch stand bei allen der Spaß im Mittelpunkt. Die Eltern der Kinder, welche immer Freude am Sport haben, hatten auch die wenigsten Bedenken bezüglich der Zumutbarkeit der Wettersituation. Hier bitte ich in Zukunft um weniger voreilige Beschwerdemails, da diese teilweise schon vor dem eigentlichen Sporttag eingingen. Die Sportfachschaft ist immer bemüht, situativ die vernünftigste Entscheidung zu treffen. Dennoch bleiben es Freiluftsporttage im Sommer, weshalb immer ein Restrisiko besteht. Das aufmerksame Lesen der Elternbriefe und die Unterstützung der Kinder bei der richtigen Kleidungswahl würden uns hier sehr weiterhelfen.

An dieser Stelle natürlich auch vielen Dank an die Kinder und Eltern für die stille Flexibilität bei unseren Sporttagen. Die meisten Kinder jedenfalls dankten uns mit Lachen, Freude und vollem Einsatz beim Sport – genau so, wie es bei den letzten Sporttagen des Jahres beabsichtigt ist.

R. Spies

Fachkonferenzleiter Sport